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03.05.2013

Christin Henke, Felix Deist und Falko Mohrs haben zwischen 18. und 20. April 2013 am Treffen des Council of Members des Europäischen Jugendforums teilgenommen.
16.04.2013

Teilnehmende von sieben Jugendringen (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, die Ukraine, Russland) diskuttierten am 12. April zusammen mit den Vertreter_innen des DNKs und der Stiftung West-Östliche Begegnungen auf Einladung der Europäischen Bewegung Deutschland über die Rolle der Jugend innerhalb des Prozesses der Östlichen Partnerschaft. Benny Folkmann, DNK-Sprecher, begrüßte die aktive Beteiligung der Jugendringe an der Östlichen Partnerschaft. Dr. Holger Ruthe, Leiter des Stabes für EU-Beziehungen zu Osteuropa, Südkaukasus und Zentralasien im Auswärtigen Amt, führte in die Problematik der Östlichen Partnerschaft unter besonderer Berücksichtigung der bilateralen Dimension ein. In anschließender Diskussion stellten die Vertreter_innen der jeweiligen nationalen Jugendringe die Problematik in ihren Ländern vor.
16.04.2013
Anlässlich der gemeinsamen Vorbereitung einer Jugendkonferenz, die unmittelbar vor dem Zivilgesellschaftlichen Forum der Östlichen Partnerschaft am 2.-3. Oktober 2013 in der Republik Moldau stattfinden soll, nahmen sechs Nationale Jugendringe an einem Treffen in Berlin teil. Die Zusammenarbeit zwischen den Jugendringen aus der Ukraine, Belarus, Moldau, Armenien, Aserbaidschan und Georgien basiert auf der Östlichen Partnerschaft der Europäischen Union (Eastern Partnership Civil Society Forum). Unterstützt wurde das Treffen durch das Deutsche Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit sowie die Stiftung West-Östliche Begegnungen. Die Zusammenarbeit dieser Jugendringe wird vom DNK sowie vom Schwedischen Jugendring bereits seit Jahren unterstützt. Der Russische Jugendring war als Gast dabei. 20 junge Menschen aus sieben Ländern diskuttierten über gemeinsame Ziele, die durch die Jugendkonferenz erreicht werden sollen.
Liebe Freundinnen und Freunde,
wir sind die UN Jugenddelegierte 2013 - Elise Zerrath und Florian Nowack - und werden im Oktober 2013 die deutsche Delegation zur Generalversammlung der Vereinten Nationen nach New York begleiten. Dort setzen wir uns für die Belange junger Menschen ein, indem wir den Diplomat_innen als Expert_innen in Sachen Jugendfragen die Sichtweise von Jugendlichen näher bringen. Als Vorbereitung auf unsere Tätigkeit in New York gehen wir auf Deutschlandtour. Unser Ziel hierbei ist es, die Lebenswelten von Jugendlichen in Deutschland kennen zu lernen. Im Zentrum sollen auf der Tour die Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen der Jugendlichen stehen. Um ein möglichst breites Bild zu bekommen, freuen wir uns über vielfältige Einladungen aus euren Jugendverbänden und -gruppen.
Angelehnt an die an die Agenda der UN als auch an unsere persönlichen Interessen würden wir uns besonders gern mit den folgenden Themen befassen:
Wir kommen auch gerne zu Veranstaltungen mit anderen Themenschwerpunkten (nach Möglichkeit aber mit internationalem oder UN-Bezug). Außerdem freuen wir uns auch über Einladungen zu Ausschüssen, Gremiensitzungen o.ä., die für uns von Interesse sein könnten. Weitere Infos findet ihr auch unter www.jugenddelegierte.de . Für Rückfragen könnt ihr uns natürlich auch direkt kontaktieren. Wir freuen uns auf zahlreiche Einladungen und Informationen von euch.
Kontaktdaten:
Elize Zerrath elise(at)jugenddelegierte.de, +40(0)176 84 33 40 94, Florian Nowack florian(at)jugenddelegierte.de, +49(0)176 84 21 20 64
15.01.2013

Die neuen Jugenddelegierten 2013 stehen fest! Wir freuen uns für Elise Zerrath und Florian Nowack, dass sie sich in dem langen Auswahlprozess, gegen viele sehr gute Mitbewerber_innen durchsetzen konnten! Elise Zerrath aus Lübeck ist Studentin der Internationalen Beziehung und Humangeographie und engagierte sich in verschiedenen MUN Planspielen, bei AIESEC Island und bei der Jungen Union in Schleswig-Holstein. Florian Nowack ist in der christlichen Jugendverbandsarbeit sowie bei den Jusos und der SPD aktiv. Außerdem vertrat er das DNK zuletzt auf europäischer Ebene im europäischen Jugendforum und bei BBCPlus.
09.11.2012

Die olympischen Spiele in China, Formel 1 in Bahrain, der Eurovision-Songcontest in Aserbaidschan, die Fußball-EM in der Ukraine und 2014 vielleicht die Eishockey-WM in Belarus – die Frage, ob internationale Großveranstaltungen in undemokratischen Staaten stattfinden sollten, erhitzt immer wieder die Gemüter. Während sich die Mehrheit der Deutschen z.B. für einen Boykott des Songcontests und der EM aussprach und zahlreiche Amtsträger_innen ihre Teilnahme an den Veranstaltungen absagten, mahnten andere an, die große mediale Aufmerksamkeit könnte weniger den Machthabern, als der unterdrückten Opposition in den jeweiligen Ländern zugutekommen.
Ähnliche Problemstellungen beschäftigen auch die internationale Jugendarbeit. Sie hat unbestreitbar immer eine politische Dimension, aber bei internationalen Maßnahmen mit Organisationen und Partner_innen aus undemokratischen Ländern sieht sie sich mit besonderen Schwierigkeiten konfrontiert. Einerseits bietet internationale Jugendarbeit eine niedrigschwellige Plattform für interkulturellen Austausch und Dialog, wodurch Isolation durchbrochen und möglicherweise Umdenkprozesse angeregt werden können. Andererseits bleibt keine Maßnahme von der politischen Situation in restriktiven Kontexten unberührt – sei es durch organisatorische oder thematische Auflagen. Daher muss kritisch hinterfragt werden, ob internationale Jugendarbeit mit autoritären Regimen überhaupt ein sinn- und wirkungsvoller Ausdruck für das Einstehen für Demokratie und Menschenrechte sein kann.
Der DNK-Roundtable brachte am 8. November 2012 Vertreter_innen von Jugendorganisationen und Politiker_innen zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch zusammen.
Emily Büning (DNK-Sprecherin bis Dezember 2011) moderierte die facettenreiche Diskussion zwischen:
20.09.2012
Mit Meinungen und Forderungen der Jugendlichen in Deutschland fahren die Jugenddelegierten Sabrina Reindl (23) aus Regensburg und Patrick Rohde (24) aus Bargteheide zur UN-Generalversammlung nach New York. Dort halten sie Anfang Oktober eine Rede vor Vertreterinnen und Vertretern aller Staaten. Vor dem Ausschuss für soziale, humanitäre und kulturelle Fragen wollen Sabrina Reindl und Patrick Rohde die Forderungen und Wünsche deutscher Jugendlicher an die Delegierten aus 193 Staaten herantragen.
„Wer möchte, dass Jugendliche die Gesellschaft mitgestalten, der muss Jugendliche gleichberechtigt mitbestimmen lassen“, sagt Patrick Rohde, der als Pfadfinder und Student der Politikwissenschaft über viel politische Erfahrung verfügt. Die konkreten Meinungen deutscher Jugendlicher haben die Jugenddelegierten in einer siebenmonatigen Deutschlandtour in Jugendverbänden, Schulen und anderen Jugendeinrichtungen zusammengetragen. „Jugendliche verdienen die Chance, aktiv werden, Verantwortung übernehmen und so die Welt von morgen mitgestalten zu können. Bei vielen Tourstationen haben sie das deutlich gemacht“, erklärt Sabrina Reindl, die sich in ihrem Studium mit Geopolitik, internationaler Politik und Sprachen sowie fremden Kulturen befasst. Ehrenamtlich engagiert auch sie sich als Pfadfinderin.
20.07.2012
Auf Einladung des DNK kamen die europäischen UN-Jugenddelegierten am 13.-15. Juli zu einem "UN Advocacy Meeting" in Berlin zusammen. Natürlich waren auch die deutschen UN-Jugenddelegierten Sabrina und Patrick dabei.
Während des Wochenendes diskutierten sie – gemeinsam mit ihren Kolleg_innen – die Schwerpunkte ihrer Arbeit bei der UN-Generalversammlung und versuchten, ein gemeinsames Thema für das Side-Event der internationalen Jugenddelegierten zu finden. Nach intensiven Diskussionen einigten sie sich auf das Thema “Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte”.
Auf www.jugenddelegierte.de geben Sabrina und Patrick einen Einblick in ihre Aktivitäten.
30.04.2012
Vom 23.-25.04.2012 fand in Berlin das 10. Ostsee NGO Forum statt. Das DNK hat zusammen mit Partnerstrukturen aus 10 Ostseeanrainerstaaten in der Arbeitsgruppe „Jugend“ mitgearbeitet. Themen waren die Ausweitung von Partizipationsmöglichkeiten von Jugendlichen in Strukturen der Ostsee-Zusammenarbeit, eine verbesserte Mobilität in der Region und die Frage, wie das Interesse und die Aufmerksamkeit an der Ostsee-Kooperation wieder gesteigert werden kann.
In der Abschlussresolution des Forums wurde der Vorschlag der Arbeitsgruppe für ein Beratungsgremium für Jugendangelegenheiten aufgegriffen. Es soll eng mit der Ostseeparlamentarierkonferenz zusammenarbeiten. Bestehen soll das Gremium aus Vertreter_ innen der nationalen Jugendringe und aus Vertreter_innen regionaler Jugendstrukturen aus den Mitgliedstaaten des Ostseerats. Nun müssen die Regierungen über den Vorschlag entscheiden.
Insgesamt haben 150 Vertreter_innen aus den unterschiedlichsten Organisationen der Zivilgesellschaft aus der Ostsee-Region an dem NGO-Forum teilgenommen. Am 1. Juli 2012 übernimmt Russland den Vorsitz des Ostseerats und wird voraussichtlich 2013 das 11. NGO Forum in Russland ausrichten.
02.04.2012
Vom 23.-25. April 2012 findet in Berlin das X. Baltic Sea NGO Forum statt. Es ist Teil der vom Auswärtigen Amt anlässlich der deutschen Präsidentschaft im Ostseerat veranstalteten Ostseetage. Das DNK wird sich mit einigen seiner Partnerstrukturen aus dem Ostseeraum an der Arbeitsgruppe „Jugend“ beteiligen, die an drei Tagen Fragen der Jugendzusammenarbeit im Ostseeraum diskutieren wird.
Die thematische Vorbereitung der Arbeitsgruppe erfolgt durch das Ostseesekretariat für Jugendangelegenheiten, dass beim Landesjugendring Schleswig-Holstein angesiedelt ist sowie durch die russische Organisationen „Norden“ in St. Petersburg. Die Ergebnisse des Forums werden dem Ostseerat vorgelegt, der unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Mai 2012 in Stralsund tagen wird. Durchgeführt wird das NGO-Forum an der Humboldt-Universität. Vorbereitet wird das Forum vom Nordeuropa-Institut an der Universität im Auftrag des Auswärtigen Amts.
24.02.2012

Drei Tage lang setzten sich die UN Jugenddelegierten aus 2011, Heidi Fritze und Andreas Deutinger, mit ihren beiden Nachfolgern, Sabrina Reindl und Patrick Rohde, zum Wissenstransfer zusammen. Die beiden „Alten“ versuchten ihren gesammelten Erfahrungsschatz weiterzugeben. Es ging dabei um Fragen wie: Wie bereite ich die Deutschlandtour vor? Wie kann ich die Belange der Jugendlichen möglichst erfolgreich vertreten? Wie arbeiten die Vereinten Nationen tatsächlich vor Ort? Noch schweben viele Fragezeichen durch den Raum, die sich hoffentlich am Ende alle geklärt haben.
Die beiden Neuen sind auch schon fleißig dabei ihre Deutschlandtour 2012 vorzubereiten. Wenn Ihr Lust habt den Jugenddelegierten 2012 Eure Forderungen mit zu geben, ladet sie zu doch zu einer Tourstation ein! Mehr Infos dazu hier >>
01.02.2012
Thessaloniki wird Jugendhauptstadt 2014. Bürgermeister Giannis Boutaris informierte das DNK bei einem Gespräch in Berlin über die wichtigsten Pläne seiner Stadt. Er kündigte an, dass derzeit eine neue Jugendpolitik entwickelt wird, um Jugendlichen künftig mehr Gewicht im alltäglichen Leben einzuräumen. Er verband das Gespräch mit der Hoffnung, dass in der Zukunft der deutsch-griechische Jugendaustausch wieder intensiviert werden kann.
18.01.2012

Eine Delegation des Vorstands des Ukrainischen Jugendforums (UYF) war vom 15. bis 18. Januar 2012 zu Gast in Berlin. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die jugendpolitischen Entwicklungen in der Ukraine und die Möglichkeiten für einen Ausbau des Jugendaustauschs zwischen Deutschland und der Ukraine. Für das DNK begrüßte die stellvertretende Sprecherin Inga Groth die Delegation. Gemeinsam wurde u.a. die Zusammenarbeit im European Youth Forum (YFJ) diskutiert; das UYF ist bislang kein Vollmitglied des Jugendforums.
Bei den Gesprächen mit interessierten Mitgliedsorganisationen des Deutschen Bundesjugendrings, Vertreterinnen und Vertretern des DNK, Stiftungen und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) informierte der Vorsitzende des Ukrainischen Jugendforums, Andriy Pinchuk, auch über die aktuelle politische Situation in der Ukraine. Das BMFSFJ kündigte an, dass es voraussichtlich wieder eine Protokollvereinbarung zwischen den beiden für Jugend zuständigen Ministerien über die jugendpolitische Zusammenarbeit in den Jahren 2012 und 2013 geben wird.
12.01.2012
Jedes Jahr vertreten zwei „UN-Jugenddelegierte“ die Interessen junger Menschen als Teil der deutschen Regierungsdelegation auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Zuvor touren sie durch Deutschland, um auf ihren Tourstationen mit vielen Jugendlichen, Auszubildenden, Studierenden und Jugendverbänden ins Gespräch zu kommen.
Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren für die Jugenddelegierten 2012 wurde Mitte Januar abgeschlossen. Aus den eingegangenen Interessenbekundungen wurden 16 Bewerber/-innen in Telefoninterviews befragt und schließlich 7 zu den Auswahlgesprächen am 10. Januar eingeladen. Die UN-Jugenddelegierten 2012 heißen Sabrina Reindl (u.a. Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) und Patrick Rohde (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder).
Über ihre Arbeit informieren Sie auf ihrer Website: www.jugenddelegierte.de.
01.12.2011

Auf der DNK-Vorstandssitzung am 1. Dezember wurde das neue Team der Sprecher/-innen gewählt. Der DNK-Sprecher kommt erstmals aus der Deutschen Sportjugend und heißt Benny Folkmann. Er folgt in dieser Aufgabe auf Emily Büning von der Grünen Jugend, die nicht für eine weitere Amtszeit kandidierte. Der Organisationshintergrund von Benny Folkmann ist die Deutsche Sportjugend, in deren ehrenamtlichem Vorstand er seit 2000 die Deutsche Fußballjugend vertritt. Seine Arbeitsschwerpunkte dort sind die Internationale Jugendarbeit im Sport (neben der Gesamtkoordination vor allem bilaterale Beziehungen mit Japan und der Türkei und Entwicklungszusammenarbeit/MDGs) und Antirassismusarbeit.
Als stellvertretende DNK-Sprecher/-innen wurden Gunnar Czimczik (stv. DBJR-Vorsitzender/Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder), Inga Groth (Junge Union) und Jan Lichtwitz (Jusos) gewählt.
Im Rahmen der Vorstandssitzung informierten die beiden UN-Jugenddelegierten Heidrun Fritze und Andreas Deutinger ausführlich über die Deutschlandtour und ihre Teilnahme an der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York.
Im Anschluss der Sitzung kam der Vorstand mit einer Delegation des unabhängigen weißrussischen Jugendrings RADA zusammen, der derzeit zu Gast beim DNK und seinen Mitgliedsverbänden in Berlin ist.
10.10.2011
Kiel/Mözen. „Freiwilligenarbeit kann arbeitslosen Jugendlichen helfen, Selbstvertrauen aufzubauen und einen Platz in der Gesellschaft wieder zu finden“. Zu diesem Ergebnis ist Maria Larsson (20) aus Trelleborg, Schweden, am Schluss der Ostsee-Jugendkonferenz am Donnerstag in Mözen gekommen.
Die junge Schwedin ist eine von 35 TeilnehmerInnen einer Jugendbegegnung zum Thema „Die Situation und Zukunft von Freiwilligen und Freiwilligenorganisationen in der Ostseeregion“, die vom 30.09.-07.10.2011 in der Jugendbildungsstätte „Haus Rothfos“ in Mözen bei Bad Segeberg stattgefunden hat.
Die Jugendlichen aus Schweden, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Kaliningrad und Schleswig-Holstein haben sich in drei Arbeitsgruppen über die Situation der Freiwilligenarbeit in den einzelnen Ländern ausgetauscht. „In meiner Arbeitsgruppe gab es ein Feuerwerk von guten Ideen“, meinte Daria Gritsenko (24), eine Gruppenleiterin aus St. Petersburg. Dazu gehört die Einführung eines „Freiwilligenpasses“ für Jugendliche, die in der Freiwilligenarbeit aktiv sind und die Einrichtung einer Datenbank im Internet mit Angaben über Einsatzstellen in der Ostseeregion und Finanzierungsmöglichkeiten.
Die Ostsee-Jugendkonferenz, die im Rahmen der deutschen Ostseeratspräsidentschaft in 2011/2012 und anlässlich des Europäischen Jahrs der Freiwilligentätigkeit stattgefunden hat, wurde vom Ostsee-Jugendbüro beim Landesjugendring Schleswig und dem Ostseesekretariat für Jugendangelegenheiten organisiert. Mitveranstalter sind das Deutsche Nationalkomitee für Internationale Jugendarbeit (DNK) und die „Expertengruppe Jugend“ des Ostseerats. Finanziert wurde die Jugendbegegnung maßgeblich durch Zuschüsse des schleswig-holsteinischen Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit und des DNK.
In den Arbeitsgruppen wurde auch viel darüber diskutiert, welche Formen der Freiwilligenarbeit es gibt und wie diese definiert sind. So ist in Litauen im Mai dieses Jahres ein Freiwilligengesetz in Kraft getreten, in dem der Begriff „Freiwilligenarbeit“ von anderen Arbeitsformen genau abgegrenzt wird. „Junge Freiwillige dürfen nicht als billige Arbeitskräfte eingesetzt werden“, darin waren sich die Teilnehmer der Jugendbegegnung einig. Vygintas Eidenas (20) und Gabija Karackinaite (21) aus Vilnius haben vor allem neue Methoden für die eigene Arbeit kennen gelernt. „Wir werden viele dieser Methoden in der eigenen Gruppenarbeit einsetzen“, betonten sie.
Maria Larsson aus Schweden möchte nächstes Jahr wieder zur Ostsee-Jugendkonferenz nach Mözen kommen, dann aber mit einer Gruppe von arbeitslosen Jugendlichen, die sonst kaum eine Gelegenheit hätten, ins Ausland zu fahren oder an einer Jugendbegegnung teilzunehmen. Mit solchen Jugendlichen arbeitet sie im „Navigatorcentrum“ in Trelleborg zusammen und gerade Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf werden die Zielgruppe der nächsten Ostsee-Jugendkonferenz in Mözen sein.
04.10.2011

Im Juni 2012 trifft sich die Weltgemeinschaft zur UN-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung „Rio+20“ – genau 20 Jahre, nachdem der Weltgipfel von Rio de Janeiro 1992 wegweisende Beschlüsse zu Umwelt- und Entwicklungsthemen fasste. Doch die Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte sind gering und der Handlungsbedarf ist heute dringender denn je zuvor, nicht nur im Bereich des Klimaschutzes.
Jugendliche brennen für die soziale Dimension von nachhaltiger Entwicklung und können einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise leisten. Das machten die VertreterInnen deutscher Jugendorganisationen deutlich, die beim Round Table „Rio+20 und die Jugend“ des DNK am 30. September in Berlin mit Vertretern von Bundesministerien und Mitgliedern des Deutschen Bundestags zu einem Meinungsaustausch zusammentrafen.
Die Veranstaltung brachte rund 30 Vertreterinnen und Vertreter von DNK-Mitgliedsorganisationen und weiteren Jugendorganisationen zusammen, die sich mit nachhaltiger Entwicklung und der Rio-Konferenz beschäftigen. Sie möchten vor allem aufzeigen, dass Rio+20 auch aus der Sicht von Jugendlichen eine entscheidende Konferenz ist – es wird erwartet, dass in Rio die globale Agenda für die Nachhaltigkeitspolitik der kommenden Jahrzehnte vereinbart wird.
Im Gespräch mit Ulrich Nicklas vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit betonten die Teilnehmenden, dass verbindliche Beschlüsse in Rio unbedingt notwendig sind. Kinder und Jugendliche dürften nicht nur als Ressourcen der Zukunft verstanden werden – als Generation, die besonders von Zukunftsfragen betroffen ist, müssten sie aktiv in die Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden.
In der Diskussion mit Heino Warnken vom Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wurde deutlich, dass ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften große Chancen für Entwicklungs- und Schwellenländer birgt. Gleichzeitig dürften verschärfte Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandard nicht zu neuem Protektionismus in den Industrieländern führen. Beim Umbau zu einer nachhaltigen Wirtschaft müsse vor allem auf die sozialen Fragen geachtet werden.
Dass die Vorstellungen von Nachhaltigkeit sehr unterschiedlich sein können, machte der abschließende Meinungsaustausch mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages deutlich. Einerseits bestehe große Einigkeit darin, dass die Welt nachhaltiger bewirtschaftet werden muss. Auf der anderen Seite würde der Begriff „inflationär benutzt“ und es würde immer dann schwierig, wenn einzelne ihren Beitrag dazu leisten müssten. Auch Deutschland sei ein „Entwicklungsland“, das den Spagat zwischen Wohlstand und nachhaltiger Entwicklung noch lange nicht schaffe.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten an diesem intensiven Tag viele neue Impulse aufnehmen. Viele Organisationen werden Rio+20 in den kommenden Monaten zum Thema machen, Projekte und Aktionen starten sowie die Prozesse kritisch begleiten. Die DBJR-Jugenddelegierten zu Rio+20, die im Juni 2012 als Teil der Regierungsdelegation mit nach Brasilien fahren werden, stehen gerne als Referenten, Workshopleiter und als Unterstützer zur Verfügung.
Felix Beck
Im Juni 1992 haben die Vereinten Nationen beim »Earth Summit« die Grundlagen für die Zusammenarbeit bei nachhaltiger Entwicklung und zu den Folgen des Klimawandels geschaffen. Die Konferenz, die vor 20 Jahren in Rio de Janeiro zusammenkam, erlebt 2012 als »Rio+20 United Nations Conference on Sustainable Development (UNCSD)« eine Neuauflage.
Rio+20 wird beleuchten was bisher erreicht wurde und hat darüber hinaus das Ziel, neue Vereinbarungen für notwendige Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Verbesserung von Prozessen nachhaltiger Entwicklung zu treffen. Angesichts der immer weiter voranschreitenden Umweltzerstörung und der nach wie vor nicht gelösten weltweiten Armutsfrage soll der Gipfel dem vor 20 Jahren eingeleiteten Prozess einen neuen Schub zu geben.
Zu Rio+20 werden nicht nur Regierungen eingebunden, sondern auch die Zivilgesellschaft spielt eine gewichtige Rolle. Beim Rio-Gipfel 1992 wurde zum ersten Mal Jugend als eigene Gruppe, die von Fragen der nachhaltigen Entwicklung besonders betroffen ist, anerkannt.
Wir möchten mit Vertreterinnen und Vertretern von Jugendorganisationen über die inhaltliche Fragen von Rio +20 diskutieren. Wie sehen Jugendliche in Deutschland die Fortschritte, was muss noch unternommen werden, was planen die Jugendorganisationen, um auf den Prozess aufmerksam zu machen? Die Jugenddelegierten des Deutschen Bundesjugendrings, die im Juli 2012 nach Rio fahren werden, werden uns über den Stand der Dinge informieren und Möglichkeiten aufzeigen, wie Ihr Euch einbringen könnt.
Ihr werdet die Gelegenheit haben mit VertreterInnen des Bundesministeriums für Umwelt und Reaktorschutz, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie ParlamentarierInnen der im Bundestag vertretenen Parteien über Eure Fragen und Forderungen zu diskutieren.
Bitte meldet Euch unter Angabe Eures Namens, Adresse, Organisation und eMail/Tel-Nr. bis zum 19. September unter dnk(at)dbjr.de an. Für alle von uns bestätigten Teilnehmenden übernehmen wir die Kosten für benötigte Übernachtung in Berlin und Fahrtkosten auf Basis 2. Klasse BahnCard.
Wir freuen uns auf spannende Diskussionen mit Euch!
Ort: Umweltforum, Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin, Deutschland
Zeit: 09:00 bis 16:30 Uhr
30.07.2011
Die UN-Jugenddelegierte Heidrun Fritze sprach auf dem High-Level Meeting on Youth der Vereinten Nationen. Ihr könnt Ihren Redebeitrag hier ansehen.
22.07.2011
Als Abschluss des internationalen Jahrs der Jugend findet in New York ein High-Level Meeting zu jugendpolitischen Fragestellungen statt. Auch die deutschen UN-Jugenddelegierten nehmen daran teil.
Im Vorfeld der Veranstaltung hatte der DNK-Vorstand kritisch darüber beraten, ob diese Veranstaltung nachhaltige Jugendbeteiligung gewährleistet. Sowohl das Auswärtige Amt wie auch das BMFSFJ haben ihre Unterstützung signalisiert.
Über ihren Aufenthalt berichten die Jugenddelegierten auf www.jugenddelegierte.de
18.07.2011
Auf Einladung des schweizerischen Jugendrings kamen die europäischen UN-Jugenddelegierten zu einem "UN Advocacy Meeting" zusammen, das vor allem der Koordinierung der Aktivitäten diente. Auch erste Absprachen in Vorbereitung der UNO-Generalversammlung im Herbst wurden gemacht.
Auf www.jugenddelegierte.de geben die deutschen Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeitsthemen und informieren ausführlich auch über den Entstehungsprozess der UN-Jugendresolution, die dieses Jahr verabschiedet wird.
15.07.2011
Mitte Juli besuchte eine 8-köpfige Delegation des DNK Belarus. Die bilaterale Jugendbegegnung „Discover Belarus“ wurde durchgeführt, um insbesondere die problematische Situation der Jugendarbeit in Belarus vorzustellen. Gerade im jugendpolitischen Bereich sind die weißrussischen Organisationen sehr starken Einschränkungen ausgesetzt. An der Reise nach Minsk, Gomel und Brest nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Mitgliedsorganisationen teil, die bestehende Kontakte weiterentwickeln wollen oder Interesse am Aufbau von neuen Kontakten haben.
17.03.2011
Die Sprachenvielfalt in der Europäischen Union ist beeindruckend, doch hat sie natürlich auch ihre Nachteile: Anders als noch vor einem halben Jahr in Belgien wurden die Ergebnisse der EU-Jugendkonferenz in Budapest nur auf Englisch veröffentlicht. Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Deutsch ist in Belgien neben Französisch und Niederländisch offizielle Amtssprache, in Ungarn nicht. Um die Empfehlungen und Handlungsvorschläge trotzdem allen Interessierten in Deutschland zugänglich zu machen und die weitere Arbeit damit zu erleichtern, haben wir nun eine inoffizielle deutsche Übersetzung anfertigen lassen.
24.02.2011
In Budapest findet vom 1. bis 4. März die Jugendkonferenz der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft statt. Jugendvertreter/-innen und Repräsentanten/-innen der für Jugendfragen zuständigen Ministerien aus ganz Europa arbeiten gemeinsam daran, die Ergebnisse des Strukturierten Dialogs zum Thema „Jugendbeschäftigung“ zusammenzufassen. In acht Workshops beschäftigen sie sich mit unterschiedlichen Aspekten des Themas. Es geht darum, der Europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten möglichst konkrete Vorschläge zu machen, wie die Situation junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden kann.
An der EU-Jugendkonferenz in Ungarn nehmen aus jedem Land drei Jugendvertreter/-innen teil. Deutschland wird durch Daniel Adler (GoEurope! Sachsen-Anhalt), Marah Köberle (Katholische Junge Gemeinde) und Renate Lammerding (Pfadfinderinnenschaft St. Georg) vertreten.
Die ungarische EU-Jugendkonferenz ist die letzte einer Reihe von drei Konferenzen zum Thema „Jugendbeschäftigung“. Sie baut inhaltlich auf den Konferenzen in Belgien (Oktober 2010) und Spanien (April 2010) und dem Input aus den Befragungs- und Beteiligungsprozessen in den Mitgliedstaaten auf. Danach geht der Ball an die Politik über: Es ist dann die Aufgabe der verantwortlichen politischen Entscheidungsträger/-innen, sich ernsthaft mit den Ergebnissen des Prozesses auseinander zu setzen und sie in konkrete Politik umzusetzen. Deshalb muss man gespannt abwarten, wie die Tagung der EU-Jugendministerinnen und -minister im Mai als Reaktion zu den Ergebnissen des Strukturierten Dialogs umgehen wird.
Weitere Informationen finden sich auf der Website der EU-Ratspräsidentschaft >>
24.02.2011
2011 ist das EU-China Jahr der Jugend. Zahlreiche Veranstaltungen werden in diesem Rahmen durchgeführt. Die europäische Eröffnungsveranstaltung fand am 11. Januar in Brüssel mit 200 Jugendlichen aus der EU und China statt. In Workshops wurden Themen wie non-formale Bildung, Freiwilligendienst und Jugendaustausch aus deutscher und chinesischer Perspektive vorgestellt. Der inoffizielle Teil der Veranstaltung konnte zur Knüpfung von Kontakten und zum intensiven Austausch genutzt werden. Die chinesische Auftaktveranstaltung fand am 23. Februar in Beijing mit über 500 Jugendlichen aus den beteiligten Ländern statt. Das DNK konnte zu beiden Aktivitäten Teilnehmende entsenden.
Weitere Informationen zum EU-China Jahr der Jugend 2011:
10.02.2011
Besonders erfreulich war für die UN-Jugenddelegierten in diesem Jahr die Mitteilung des BMFSFJ, dass sie denselben Status (Adviser) wie auch bei der Generalversammlung erhalten. So wurde ihre Arbeit sehr erleichtert und es gestaltete sich eine durchwegs positive Zusammenarbeit mit der Ständigen Vertretung. Die Arbeit der UN-Jugenddelegierten fokussierte sich während dem New York Aufenthalt auf die Jugendresolution. Gemeinsam mit den internationalen Jugenddelegierten wurden inhaltliche Schwerpunkte im Bereich Jugendpartizipation und Jugendarbeitslosigkeit gesetzt. Grundsätzlich versuchten die UN-Jugenddelegierten die Jugendbeteiligung bei den Vereinten Nationen zu stärken und führten viele angeregte Gespräche mit zuständigen Delegierten.
Am 14. Februar 2011 organisierten die UN-Jugenddelegierten zum zweiten Mal das Side Event der Jugenddelegierten in der ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen gemeinsamen mit dem Program on Youth (UNPY/DESA). Das Thema war in diesem Jahr „More than just an opportunity - Youth Delegate Programs to the United Nations!“. Auf der Grundlage von Vorträgen sowie erfolgreichen Beispielen aus der Slowakei und Deutschland wurden in einer offenen Diskussion Vorschläge erarbeitet, um Jugenddelegiertenprogramme weiter zu unterstützen. Die erarbeiteten Vorschläge sind entsprechender Ressourcenaufbau durch verstärkten Erfahrungsaustausch, mehr Bildungsanstrengung über Partizipation und Demokratie, Eingliederung der Jugenddelegiertenidee in die nationale Agenda, Partnerländerprogramme von Jugenddelegierten, Nutzung der sozialen Netzwerke zur Kommunikation, Unterstützung von Institutionalisierung und bessere Bewerbung der existierende Informationsmaterialen von UNPY und UNICEF.
Weitere Infos gibt's unter www.jugenddelegierte.de
12.01.2011
Jedes Jahr vertreten zwei „UN-Jugenddelegierte“ die Interessen junger Menschen als Teil der deutschen Regierungsdelegation auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Zuvor touren sie durch Deutschland, um auf ihren Tourstationen mit vielen Jugendlichen, Auszubildenden, Studierenden und Jugendverbänden ins Gespräch zu kommen.
Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren für die Jugenddelegierten 2011 wurde Mitte Januar abgeschlossen. Insgesamt gingen 64 Bewerbungen ein, von denen 15 Bewerber/-innen in Telefoninterviews befragt und schließlich 7 zu den Auswahlgesprächen am 11. Januar eingeladen wurden. Die UN-Jugenddelegierten 2011 heißen Heidrun Fritze (u.a. deutsches Komitee von „Youth for Understanding“) und Andreas Deutinger (KLJB-Vorsitzender in Bayern).
Über ihre Arbeit informieren Sie auf ihrer Website: www.jugenddelegierte.de.
02.12.2010
Am 2. Dezember wählte der DNK-Vorstand ein neues Sprecher/-innen-Team. Die bisherige Sprecherin, Sina Tiedtke (Jusos), war nicht mehr angetreten. Zur neuen DNK-Sprecherin wurde Emily Büning gewählt. Sie ist ebenfalls Sprecherin der Grünen Jugend und vertrat 2009 als UN-Jugenddelegierte die Belange junger Menschen bei der UNO-Generalversammlung in New York. Als stellvertretende Sprecher/-innen wurden Kathrin Moosdorf für die DBJR-Säule sowie Benny Folkmann für die dsj (DFB) bestätigt. Neu ist Katharina Wolff (JU) als stv. Sprecherin für die RPJ-Säule. Sie ist Nachfolgerin für Younes Ouaqasse. Das Team der Sprecher/-innen ist über Mails im Format vorname.nachname[at]d-n-k.org zu erreichen.
Mit Meinungen und Forderungen der Jugendlichen in Deutschland sind die Jugenddelegierten Clara Leiva Burger und Jens Christoph Parker zur UN- Generalversammlung nach New York aufgebrochen. Bereits am Montag, 4. Oktober, hielten sie eine Rede vor Vertreterinnen und Vertretern aller Staaten. Sie legen ihren Fokus dabei auf das Thema Jugendarbeitslosigkeit, auf das Thema Bildung und die Teilhabe junger Menschen an Entscheidungen.
Aufgrund eines mehrtägigen Website-Ausfalls von www.jugenddelegierte.de haben wir uns dazu entschlossen, die Bewerbungsfrist fürs Jugenddelegierten-Programm um eine Woche zu verlängern. Neuer Bewerbungsschluss ist nun 14. November. Bitte leitet diese Mail an Interessierte weiter.
Jedes Jahr können sich junge Leute im Alter zwischen 18 und 25 Jahren für die Position als UN-Jugenddelegierte(r) bewerben. Die Bewerberinnen und Bewerber sollten ein besonderes Interesse an – und gerne auch Erfahrungen mit – den Vereinten Nationen, jugendrelevanten Themen und Jugendarbeit mitbringen.
Wenn Du motiviert bist, diese und viele weitere Herausforderungen anzunehmen, dann bewirb Dich für das “UN-Jugenddelegierten”-Programm.
Ausschreibung UN-Jugenddelegierte 2011 (PDF)
Gelegenheit zur grundsätzlichen Reflexion bleibt bei der täglichen Arbeit selten. Daher traf sich der DNK-Vorstand am 8./9. Oktober zu einer Klausurtagung, die die Zusammenarbeit der drei Mitgliedssäulen und die Perspektiven des DNK zum Inhalt hatte.
Startpunkt war eine Analyse der Arbeit im Europäischen Jugendforum und in der Bodensee-Benelux-Kooperation der Jugendringe. Das DNK setzt deutliche Schwerpunkte auf beteiligungsorientierte Jugendpolitik, auf eine starke Interessenvertretung über das Jugendforum in Brüssel und auf einen verstärkten Informationsaustausch sowie Vernetzung zwischen Jugendverbänden auch über Ländergrenzen hinweg.
Ausführlich wurde das Konzept von „Jugendrechten“ beleuchtet, die seit kurzer Zeit als Idee zwischen Menschenrechten und dem Aspekt der Kinderrechte öffentlich diskutiert werden. Die besondere Situation von jungen Menschen in ihrer Übergangsphase zwischen Schule und Beruf, zwischen Kindheit und Autonomie im Erwachsenenleben, bedarf geeigneter Unterstützung. Der DNK-Vorstand verfolgt als Ziel im Bereich von Jugendrechten die Berücksichtigung jugendlicher Lebensumstände in allen Bereichen der Politik, wie sie das Europäische Parlament schon in seiner Schriftlichen Erklärung 33/2008 gefordert hat, und nicht in erster Linie eine Verabschiedung einer „Jugendrechte-Konvention“ von Staaten.
Auch bei Kinderrechten bleibt das DNK am Ball: Über den Dreisatz „Schützen – Fördern – Beteiligen“ soll deutlich gemacht werden, dass Kinder ein Recht haben, gehört zu werden und sich selbst mit ihren Vorstellungen einzubringen.
Verstärkt werden soll der inhaltliche Austausch innerhalb des DNK. Daher beriet der Vorstand gemeinsam mit Außenvertreter_innen und ehemaligen UN-Jugenddelegierten über Möglichkeiten kurzfristiger, themenbezogener Arbeitsgruppen.
Abgerundet wurde die DNK-Klausur von einem Bericht aus New York: Die UN-Jugenddelegierten 2010, Clara Leiva Burger und Jens Parker, hatten ihre Rede von Anfang der Woche über ihre Website und Youtube zugänglich gemacht.
12. August 2010: Das Internationale Jahr der Jugend hat begonnen, es steht unter dem Leitgedanken „Our Year, Our Voice!“. Jugendliche auf der ganzen Welt machen ein Jahr lang ganz besonders auf sich aufmerksam. Die UN-Jugenddelegierten Clara Leiva Burger und Jens Christopher Parker fordern von Politik und Gesellschaft: „Nehmt die Möglichkeiten, die dieses Jahr bietet, wahr! Nehmt die Jugendlichen eures Landes ernst und tretet mit ihnen in Dialog! Nutzt dieses Jahr als Chance das Engagement und die Kompetenzen junger Menschen zu würdigen, um gemeinsam mit ihnen die Welt von heute und morgen zu gestalten.“ Zugleich appellieren sie an alle Jugendlichen: „Zeigt, was in euch steckt und nutzt euer Jahr um euch besonders Gehör zu verschaffen. Lasst uns gemeinsam das Internationale Jahr der Jugend feiern und gestalten!“ Dialog und gegenseitiges Verständnis sind das Ziel des Internationalen Jahres der Jugend, das von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde. Bis August 2011 soll verstärkt auf die Lebenswelt junger Menschen geachtet werden. Ihre Bedürfnisse, Wünsche und Forderungen stehen im Mittelpunkt.

Vom 12.-16.07.2010 besuchte eine 7-köpfige Delegation des DNK Belarus. Die bilaterale Jugendbegegnung „Discover Belarus“ wurde vereinbart, um insbesondere die problematische Situation der Jugendarbeit in Belarus vorzustellen. Gerade im jugendpolitischen Bereich sind die weißrussischen Organisationen sehr starken Einschränkungen ausgesetzt. An der Reise nach Minsk, Grodno und Gomel nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Mitgliedsorganisationen teil, die bestehende Kontakte weiterentwickeln wollen oder Interesse am Aufbau von neuen Kontakten haben.
Seit 10. Dezember hat das DNK ein neues Sprecherteam. Sina Tiedtke, 25, wurde einstimmig zur Sprecherin gewählt. Die bisherige DNK-Sprecherin Silke Gebel war nicht mehr zur Wahl angetreten und konzentriert sich künftig auf ihre Arbeit für einen Europaabgeordneten.
Das Sprecherteam wird ergänzt um drei Stellvertreter/-innen: Benny Folkmann (dsj) wurde als Stellvertreter bestätigt. Neu gewählt wurden Kathrin Moosdorf (DBJR) und Younes Ouaqasse (RPJ).
Vom 12.-14.09.2009 fand in Stockholm auf Einladung der amtierenden europäischen Ratspräsidentschaft das übliche sogenannte „Jugendevent“ statt. Von deutscher Seite nahmen neben DNK-Sprecherin Silke Gebel drei weitere Jugendliche teil: Oliver Olpen (Junge Liberale), Elisabeth Kirschke (Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern) und Renate Lammerding (Pfadfinderinnenschaft St. Georg).
Auf der Tagungsagenda standen zehn verschiedene Workshops zu den klassischen, europäischen Jugendpolitikthemen wie Bildung, Arbeitsmarkt oder Partizipation: http://www.se2009.eu/en/meetings_news/2009/9/3/1.12994
Neben den Arbeitsgruppen, die wie nach jedem Jugendevent eine Zusammenfassung ihrer Diskussionen produziert haben, stellte die nächste Teampräsidentschaft bestehend aus Spanien, Belgien und Bulgarien ihrem Erneuerten Rahmen der Kooperation im Jugendbereich, der vom 01. Januar 2010 bis zum 30. Juni 2011 gelten wird. Der Strukturierte Dialog soll in Zukunft als Schwerpunktthema neben der jeweiligen nationalen Priorität „Youth Employement“ behandeln. Dabei soll ebenso auf die Kohärenz zu der Post-Lissabon-Strategie wie auf den Europäischen Jugendpakt geachtet werden. Besonders zu beachten sind die neu einzurichtenden „National Working Groups“, die ab dem 01. Januar 2010 (also in 3 Monaten) bestehend und koordiniert aus „ideally [..] diverse young people, volunteers from national, regional and local youth councils, youth organizations, youth researchers etc.“.
Wenn auch Du Interesse hast, an einem Jugendevent oder einer anderen Veranstaltung zur Europäischen Jugendpolitik teilzunehmen, findest Du in unserem Kalender weitere Informationen.


